Kategorie: GPA Newsletter (Seite 1 von 2)

GPA – Es reicht uns!

Wir wollen mehr als Lob und Klatschen.
Wir wollen, dass endlich was passiert.

Deine Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass es im Sozial-, Gesundheits-, Pflege- und (Elementar-)Bildungsbereich endlich Verbesserungen gibt.

Die Gehälter müssen steigen, es braucht mehr Zeit zur Erholung und vor allem brauchen wir dringend mehr Kolleginnen und Kollegen!

Du siehst das auch so? Sag es dem Finanzminister!

Arbeitszeiten im Fokus – Daten, Gestaltung, Bedarfe

Eine aktuelle FORBA-Broschüre gibt Einblicke in die vielen unterschiedlichen Aspekte von Arbeitszeit: EU-Vergleiche der wöchentlichen und jährlichen Arbeitszeiten, Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern, innovative Modelle der Arbeitszeitverkürzung, Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern sind u.a. Themen dieses Heftes.

Download der Broschüre…

Kein Arbeiten für Corona-positive Pflegekräfte!

Die Gewerkschaften GPA djp und vida, zuständig für die Bereiche Soziale Dienste und Gesundheit, kritisiert die Regierungslinie, wonach die KollegInnen im Pflege- und Gesundheitsbereich trotz positivem Corona-Testergebnis weiter in die Arbeit gehen sollen, wenn ein ärztliches Sachverständigengutachten dies zulässt.

Es geht die Forderung an Sozialminister Anschober, diese Regelung zurückzunehmen!

Mehr dazu hier

Starker Auftritt !

Das war ein wichtiges Signal für den weiteren Verlauf der heurigen KV-Verhandlungen. Viele KollegInnen der Lebenshilfe waren  entschlossen und geschlossen bei der ersten Mahnwache dabei unter dem Motto:
35 Stundenwoche im Sozial und Gesundheitsbereich bei vollem Gehalts- und Personalausgleich. Dadurch – mehr Freizeit/mehr Gehalt und gesund bleiben!

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Freizeit-Check

Die GPA-djp möchte mit einer Aktionswoche mit dem Motto „Mehr Freizeit für ein gutes Leben!“ zum einen aufzeigen, wie wichtig ausreichend und selbstbestimmt gestaltete Freizeit für Gesundheit und Erholung ist und zum anderen mit den Beschäftigten zu diesem Thema ins Gespräch kommen. Hier gibt es den Download aller Zahlen, Daten, Fakten zur Freizeit-Umfrage.

SWÖ Kollektivvertragsabschluss!

Mit einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,2 Prozent wurde in der 5. Verhandlungsrunde nach 17 intensiven Stunden ein Ergebnis erreicht, mit dem man zufrieden sein kann.

Zusätzlich zur Lohn- und Gehaltserhöhung wurde auf Druck der Gewerkschaften ein umfangreiches Arbeitszeitpaket geschnürt: Ein zusätzlicher Urlaubstag für alle ab zwei Jahren Betriebszugehörigkeit, Zuschläge fürs Einspringen, ein Anspruch auf Altersteilzeit, die Möglichkeit Umkleidezeit als Arbeitszeit zu werten sowie die Regelung der geteilten Dienste, welche künftig nur bei mindestens fünf Stunden Tagesarbeitszeit möglich sind. Bei den Dienstplänen wird die Planungssicherheit erhöht.

Dieser Abschluss zeigt die nötige Wertschätzung für die schwierige Arbeit im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Möglich war dieser Abschluss nur, weil unzählige KollegInnen mit ihren Streiks und Aktionen den Druck entsprechend erhöht haben. Dadurch ist dieser Abschluss unser aller Erfolg!

Gemeinsam stark! Euer #BRteam

weitere Infos unter https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_0.a/1342605959861/home/plus-3-2-mehr-lohn-und-gehalt-fuer-die-beschaeftigten-in-der-sozialwirtschaft-swoe

Infos zu den Kollektivvertragsverhandlungen SWÖ 2019

Keine Einigung in der dritten Runde!

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) wurde in der Nacht zum 31. Jänner nach 18 Stunden ergebnislos unterbrochen.

Forderungen der ArbeitnehmerInnen, BetriebsrätInnen und Gewerkschaften:

  • 6% Erhöhung auf KV Löhne und Gehälter und Zulagen, aber mindestens €150,-.
  • Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Die vereinbarte Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten ist nicht zu reduzieren (das bedeutet für Vollzeitbeschäftigte weniger Stunden und für Teilzeitbeschäftigte mehr Einkommen).
  • Verbesserungen bei Dienstplanstabilitäten.
  • Bessere Regelungen für geteilte Dienste.
  • Regelung für PraktikantInnen.

Forderungen der Arbeitgeber (SWÖ)

  • alle Durchrechnungszeiträume auf 52 Wochen (1 Jahr) verlängern.
  • Erhöhung aller zuschlagsfreien Stunden im Durchrechnungszeitraum auf 48 Stunden für alle.
  • Verkürzung der 2tägigen wöchentlichen Ruhezeit für ArbeitnehmerInnen in 24 h Pflege- und Betreuungsbereichen.
  • Verschlechterung bei Arbeitsbereitschaft am Wochenende.
  • Einführung von Zeitschulden

Das Angebot der Arbeitgeber von 2,5 % auf KV Löhne und Gehälter halten wir für kein faires Angebot. Auch bei der Forderung nach der 6. Urlaubswoche gab es von der Arbeitgeberseite nur eine Ablehnung.

Wie geht es weiter?

Nachdem am 29. Jänner bereits mehrere Aktionen in den Hauptstädten der Bundesländer stattgefunden haben, geht es jetzt darum die KollegInnen in den Betrieben zu informieren. Deshalb finden in vielen Betrieben Betriebsversammlungen statt. Die vierte Kollektivvertragsverhandlung findet am 7. Februar statt.

Nähere Infos findest du unter: www.gpa-djp.at

Liebe Grüße, euer #BRteam

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