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Auf zum Schifahren….

Gelassenheit – Der Weg durch die Mitte

Kennst du das auch? Eine Stimme wird laut oder ein Streit droht zu eskalieren. Wer wünscht sich da nicht, in emotinal geladenen Situationen ruhig und souverän zu bleiben? Manche Menschen beherrschen das spielend, bei anderen steigt der Puls, wenn sie nur an diese Begebenheiten denken. Wenn es uns zu viel wird, teilen wir aus. In diesen Fällen blockieren starke Emotionen unseren Verstand und verdrängen objektives Denken. So kommt es zu unbedachten Reaktionen oder irrationalem Verhalten, einem Wutausbruch. Danach kostet es uns sehr viel Zeit und Kraft, Kränkungen wieder auszubügeln. Denn eines ist klar: Die meisten Menschen bedauern hinterher ihre Aussetzer oder unfreundlichen Bemerkungen.

Aber was lässt uns ausrasten? Wenn uns die Contenance abhandenkommt, schreiben wir fälschlicherweise meist einem Akut-Ereignis die Schuld zu. Der Verlust von Gelassenheit ist aber selten ein plötzliches Ereignis. Er ist vielmehr die Folge eines Prozesses, während dessen sich Spannung über längere Zeit aufgebaut und angestaut hat. Irgendwann genügt der bekannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das Gehirn wähnt sich in einer Gefahrensituation und schaltet auf Alarm. Die Reaktionen, die dabei ausgelöst werden, sind vergleichbar mit denen des Neandertalers, der sich einem Angreifer gegenüber sah. Der Körper unterscheidet nicht, wodurch der Stress ausgelöst wurde. Stress ist Stress. Deshalb tun wir emotional annähernd das Gleiche wie unsere Vorfahren: Wir kämpfen oder fliehen.

Ein Mensch, der dabei ist, die Beherrschung zu verlieren, ist auch gegenüber Argumenten, gut gemeinten Tipps und Ermahnungen völlig immun. Klares Denken funktioniert niemals, wenn wir wie ein Dampfkessel kurz vor der Explosion stehen oder sehr aufgeregt sind. Mangelnde Gelassenheit schadet auf Dauer der Gesundheit. Deshalb gilt es, an dieser Stelle rechtzeitig die Kurve zu kriegen und die Spannung abzubauen.

Gelassenheit ist sehr unterschiedlich und individuell in unserer Persönlichkeit verankert. Manche Menschen verfügen über ein unaufgeregtes Naturell und sind weniger schnell emotional. Sie besitzen ein ruhiges Temperament, haben geringe Ansprüche und sind zufrieden mit dem, was ist. Manchmal bringt dies sogar einen Hang zu Trägheit und Gleichgültigkeit mit sich. Das Gegenteil sind aktive, ehrgeizige, zuverlässige und engagierte Menschen. Sie sind häufig sehr emotional, sensibel und perfektionistisch. Sie sind dafür anfälliger für Störungen und leichter aus der Ruhe zu bringen. Wir benötigen zum produktiven und kreativen Arbeiten ein angemessenes Verhältnis von Herausforderung und Entspannung. Wenn dabei ab und zu Stress aufkommt, ist das in der Regel kein Drama. Beim positiven Stress (Eu-Stress) erleben wir Vitalität, Enthusiasmus Optimismus, Stärkung unserer Arbeitsproduktivität und ein befriedigendes Gefühl. Dieser setzt jedoch eine begrenzte Dauer voraus. Solange wir unsere körperlichen Signale wahrnehmen, uns nicht überfordern und unsere Energiespeicher immer wieder auftanken, bleiben wir ausgeglichen und leistungsfähig.

Gelassenheit schafft Ordnung im Kopf und gibt uns die Fähigkeit, besonnen zu denken, zu handeln und zu kommunizieren. Dazu ist es wichtig, Aufgaben oder Schwierigkeiten mit Abstand aus der Entfernung zu betrachten. Durch diesen Helikopterblick weitet sich das Sichtfeld und Situationen können aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Darum empfehlen wir hier bei Stress:

Nimm`s gelassen!

Wir bleiben am Ball,

Christoph & Michael

Frohes FEST!!

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen ein frohes Fest und eine schöne Weihnachtszeit mit den Liebsten!

Wer das Bild oben kennt, der hat „unser Standpunkt“ bereits bekommen und ist somit von uns immer top informiert 🙂
Wer sich aber jetzt denkt „Oh, was ist das? Das will ich auch!“, sollte sich ganz schnell (im neuen Jahr – unsere Helga ist im wohlverdienten Urlaub) unter office@betriebsrat-lh.at anmelden, um „unser Standpunkt“ 4 Mal jährlich zu erhalten.

LG euer #BRTeam

P.S.: in dieser Ausgabe ist das gesamte neue Betriebsratsteam auf Seite 2 bis 3 🙂

Unsere Nikolofeier <3

Nicht nur die Kinder hatten einen riesen Spaß 🙂 Mit einem Klick auf das Bild kommst du zu den restlichen Fotos vom Abend. LG euer #BRTeam

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Heuer wird es zum zweiten Mal eine große, gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben.
Der Betriebsrat und die Geschäftsführung laden gemeinsam am Donnerstag, 20. Dezember, um 19 Uhr ins Restaurant Flughafen Graz, 8073 Feldkirchen bei Graz ein.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!

Mit besten Grüßen

Dein Betriebsrat!

Nanu, da tut sich ja was!


Vor 10 Monaten haben wir im Sozialbereich eine #Warnstreik in vielen Unternehmen durchgeführt und dadurch maßgeblich unsere GewerkschaftsvertreterInnen bei den Kollekitvvertragsverhandlungen unterstützt!
📅 Heute treten 27.000 Metaller in den #Warnstreik, um eine faire Entlohnung durchzusetzen! Lasst uns unsere KollegInnen über Bereiche hinweg tatkräftig unterstützen 💪
Die Verhandlungen der Metaller haben zudem einen riesigen Einfluss auf das Ergebnis 📈 unserer Verhandlungen, die im Dezember starten! #vivaGewerkschaft #BRinformiert LG euer #BRTeam

 

https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5528009/Ab-heute_27000-steirische-Metaller-treten-in-Warnstreiks?fbclid=IwAR1rYeswgb7eWPBJ-R201hnASrGwYFP62vY52vQ25YWoR_BYCrQCa0qbQHM

Juhuu… unsere Nikolofeier ist fix!!

 

und die Einladung zur Weihnachtsfeier folgt nächste Woche 😉

 

LG euer #BRTeam

„Reden ist Silber“ – Kommunikation im Betreib

Information und Kommunikation beeinflusst unsere tägliche Arbeit stark und nimmt mehr Zeit in Anspruch als wir es wahrscheinlich wahrnehmen. Gute und effiziente Kommunikation erhöht den Informationsfluss und steigert die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter. Bei der Abhandlung einer Tätigkeit werden 80 Prozent für Kommunikation und 20 Prozent für effektives Handeln aufgebracht. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass 20 Prozent einer Arbeit 80 Prozent Kommunikation erfordern, um sie durchzuführen. Grund genug, um hier dieses Thema genauer zu durchleuchten.

Der Informationsfluss geschieht heutzutage auf mehreren Ebenen. Sei es der einfache Austausch im Gespräch unter Kollegen oder auch die E- Mail, die ein nicht wegzudenkendes Instrument für die Weitergabe von Informationen geworden ist. Wenn dann zwischendurch Telefongespräche geführt werden und man sich via Notizzettel das Wichtigste notiert, ist Kommunikation ohne Multitasking nur noch schwer möglich. Die Mitarbeiter werden mit immer mehr Informationen „überfüttert“ und können diese längst nicht mehr verarbeiten. Man fühlt sich überfordert und verzetteln sich im Informationsdschungel, weil man nicht mehr weiß, was relevant ist. Doch trotz dieser internen Informationsüberflutung herrscht bei den Beschäftigtet der Eindruck, nicht ausreichend und glaubwürdig informiert zu werden. Eine Studie dazu stellte fest, dass ein Mehr an Informationen und Medien zu einem Defizit an Informiertheit führt. Deshalb geht man in der modernen innerbetrieblichen Kommunikation wieder zurück zu alten Strategien, wie etwa „Weniger ist mehr“.

Zur E-mail…

Der Vorteil einer Weitergabe von Information via E-Mail liegt auf der Hand: mit geringem Aufwand erreicht man eine Vielzahl an Empfängern und kann Informationen somit schnell und bequem verbreiten. Doch für den Informationsfluss ist sie sowohl Segen als auch Fluch. Denn genau aus dieser Bequemlichkeit heraus wird vieles nur noch über E-Mail kommuniziert. Die dadurch entstehende Informationsüberflutung führt einerseits zu einer Unübersichtlichkeit im Posteingang und erfordert einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand für die Bearbeitung. Um hier eine Nachvollziehbarkeit zu schaffen, ist es grundsätzlich wichtig, E-Mail-Texte kurz zu schreiben und darauf zu achten, dass die Kerninformation vollständig und verständlich verfasst wird. Oft ist die E-Mail zwar die einfachste, aber nicht die sinnvollste Art, Informationen fließen zu lassen.

Im persönlichen Gespräch…

Wenige Dinge sind so befriedigend wie ein offenes und tiefgehendes Gespräch mit einem anderen Menschen. Gute zwischenmenschliche Kommunikation fühlt sich prima an. Auf der anderen Seite erzeugt misslungene Kommunikation Stress und Schmerz. Wie gut und effizient wir kommunizieren können, beeinflusst unser Leben also tiefgehend. Wer gut kommunizieren kann, hat es im Leben einfacher.

Deshalb achten wir doch darauf, wie bzw. wie viel wir reden. Befolgen wir die einfachen Regeln der Kommunikation, indem wir darauf Wert legen, miteinander respektvoll und wertfrei zu sprechen. Unterhalten wir uns doch wieder mal über banale Dinge um die Stimmung zu lockern und wichtige Themen nicht zu „zerreden“. Selbst aus einem harmlosen Smalltalk kann ein tiefgründiges Gespräch entstehen.

Beim Telefonieren…

Oftmals sind Telefongespräche ein akutes Mittel, um Information schnell zu bekommen oder weiterzugeben. Hierbei ist im Wesentlichen zu bedenken, dass Gesprächspartner nicht persönlich vor einem stehen und jegliche Fehler in der Artikulation zu Missverständnissen führen kann. Darum ist es wichtig, eine Unterhaltung am Telefon frei von Emotionen zu führen und das bestehende Thema sachlich zu behandeln. Wenn man das Gefühl hat, für das Gespräch nicht optimal informiert zu sein oder nicht die notwendige Information zu erhalten, ist es oft besser, gleich zu reagieren und das Gespräch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Wichtiges sollte man notieren, in Ruhe nochmals durchdenken und eventuell an die betreffende Person weiterleiten. Gut geführte Telefongespräche erzeugen in kurzer Zeit einen hohen Informationsfluss und hinterlassen einen kompetenten Eindruck.

Abschließend soll noch erwähnt werden, dass Kommunikation immer stattfindet. Sie betrifft uns alle und jeder einzelne trägt dazu bei, wie gut Informationen dadurch transportiert werden. Die Qualität des Informationsflusses hat auch nichts mit dem Intellekt, dem Dienstgrad oder den verschiedenen Persönlichkeiten zu tun. Wichtig ist das Zwischenspiel von dem, was wir reden und wie wir zuhören. Eine große Portion Authentizität in unserer Art zu sprechen und ein offenes Signal, dem Anderen zuhören zu wollen erleichtert uns den Austausch und bewirkt ein angenehmeres und konstruktiveres Miteinander. Also, reden wir los!

Wir bleiben am Ball…

Liebe Grüße, Christoph & Michael

++ BREAKING++ Wahlergebnis Betriebsratswahl 2018

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die uns ihre Zustimmung und ihr Vertrauen geschenkt haben!

Wir freuen uns besonders darüber, dass – obwohl es schlussendlich keine zweite Liste gab – soviele Personen zur Wahl gegangen sind und damit ein deutliches Zeichen der Unterstützung und Anerkennung unserer Arbeit gegeben haben! Das erlaubt uns den Rückschluss, dass sich viele KollegInnen und Kollegen von uns gut vertreten fühlen und unsere Arbeit als positiv bewerten.
Mit diesem Ergebnis im Rücken wird es unser Auftrag sein, unsere Vertretung weiter zu verstärken und immer die unterstützende Kraft für alle Beschäftigten der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH zu sein!

LG euer #BRTeam

– das Wahlergebnis im Detail

– die Beilage zum Wahlergebnis

– das Wahlergebnis der Wahl zur Behindertenvertrauensperson

„Mit Traditionen soll man nicht brechen“ – denkt sich das WH Voitsberg…

… und gewinnt zum wiederholten Mal in Folge unser legendäääres Kegelturnier! Wenngleich zwischenzeitlich das Team A+ in Führung lag. Der Pokal ist demnach wieder in die Weststeiermark gekommen – wir gratulieren von ganzem Herzen <3
LG euer #BRTeam

Die gesamten Fotos findet ihr in der Galerie (passwortgeschützt). Zu finden ist die Galerie in den Reitern oben oder mit einem einfachen Klick auf das Siegerfoto!
Falls das Passwort in Vergessenheit geraten ist, kann man es einfach unter office@betriebsrat-lh.at bei Helga Greiderer anfordern.

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