Kategorie: Time Out – die Gesundheitskolumne (Seite 1 von 2)

Herbstblues

Hallo Kollegin und Kollege,

Kennst du das auch, wenn so ein verregneter Tag ganz schön aufs Gemüt schlägt? Laut Kalender hat der Hebst begonnen und die Tage werden kürzer. Liegen im Juni zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang über 17 Stunden, erleben wir im Dezember nur noch 8 Stunden Helligkeit. Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und Müdigkeit machen unseren Alltag schwer verdaulich. Die Ursache ist Lichtmangel. Weiterlesen

Nach dem Urlaub ist vor der Arbeit

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Hallo, Kollegin und Kollege…

Hast du deinen Urlaub gut verbracht? Durch die Corona-Situation waren die Möglichkeiten ja eher begrenzt und man erwartet,  am ersten Urlaubstag auf Knopfdruck entspannt zu sein. Das gelingt selten und so stressen sich viele Menschen mit dem Gedanken, dass sie nicht schnell genug abschalten können. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf Urlaubnichts mit neuem Stress und schon sind die ersten Urlaubstage auch Krankheitstage. Laut einer Umfrage sagten 73 % der Befragten, dass sie erst eine Woche nach Ferienbeginn Urlaubsgefühle bekämen.

Stress treibt zunächst mal an, setzt Energie frei. Belastend wird er erst im Dauerzustand, wenn er an unseren Nerven zehrt und die ständige Ausschüttung von Hormonen wie Kortisol oder Adrenalin unser Immunsystem schwächt. Zufriedenheit dagegen entsteht, wenn Bedürfnisse auf Dauer erfüllt werden. Dann arbeiten langsam wirkende Hormone, wie Morphium und Endorphine.

Erst ganz schnell und dann immer langsamer. Der Erholungseffekt im Urlaub entspricht einer logarithmischen Kurve. Zwar empfehlen Fachleute stets, den Jahresurlaub nicht in allzu kleinen Häppchen zu zerteilen. An einem Stück sollte man ihn aber auch nicht nehmen. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Gelegenheit zum Regenerieren. Ein paar freie Tage können dabei durchaus hilfreich sein, denn gerade während weniger Tage fällt das Abschalten leichter. Es tut gut, sich vom Leistungsgedanken und von übersteigerten Erwartungen an den Urlaub zu verabschieden. Ein „sanfter“ Start nach dem Urlaub sollte man einplanen, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Gehen wir die Sache also wieder ruhig an und versuchen nicht wieder sofort, alles aufzuholen. Denn….Stress ist ein Denkfehler!

Wir bleiben am Ball….

 

Abgrenzung im Job

Wenn ein „NEIN“ zum „JA“ wird…

Viele Beschäftigte arbeiten auch ohne Anweisung bis spätabends und am Wochenende, gehen krank zur Arbeit, verzichten auf Pausen und sind ständig erreichbar. Für Erholung, Hobbys, Freunde und Familie bleibt ihnen dadurch wenig Zeit. Warum tun sie das? Sie benehmen sich wie selbständige Unternehmer, bei denen nur der Erfolg die berufliche Existenz sichert. Wer sich gedanklich nicht von seiner Arbeit lösen kann, der leidet eher an Schlafstörungen, Erschöpfung und anderen Belastungssymptomen. Doch stopp! Wem es gelingt, Gedanken an die Arbeit nach dem Feierabend aus dem Kopf zu verbannen und von seiner Rolle im Job Abstand zu nehmen, der leistet im Beruf mitunter mehr. Kurz, wer sich abgrenzen kann, der arbeitet anschließend besser.

Bei der Abgrenzung geht es darum, die eigenen Grenzen zu bestimmen und zu definieren, selbst zu entscheiden, wie weit man gehen möchte. Denn jeder Mensch hat solche Grenzen, allerdings sind diese nicht allgemein gültig, sondern individuell. Und es ist gar nicht so leicht standhaft zu bleiben, wenn andere Menschen sich über die eigenen Grenzen hinwegsetzen. Das kann dann passieren, wenn man die eigenen Grenzen nicht kennt, oder sie zwar kennt, aber nie klar artikuliert hat. Die eigenen Grenzen nicht zu kennen kann beispielsweise bedeuten, dass man die zigste Zusatzschicht in diesem Monat übernimmt, obwohl man eigentlich schon seit Wochen urlaubsreif ist. Das Gefühl der Müdigkeit wird einfach beiseite geschoben und man nimmt seine eigenen Bedürfnisse nicht ernst. Weiterlesen

Besser braungebrannt als ausgebrannt

Na, schon Pläne für diesen Sommer? Egal, was du in Zeiten von Corona vorhast, im Urlaub gehören die Batterien wieder aufgeladen. Multitasking, ständige Erreichbarkeit und die erhöhte Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes haben Stress, Erschöpfung und Unkonzentriertheit zur Folge und verlangen nach konstruktiven Urlaubspausen mit Erholungswert. Leider haben wir es in unserer Informationsgesellschaft zunehmend verlernt, nicht erreichbar zu sein. Wir sind zeitweise schon so negativ konditioniert, dass wir ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal eine Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben lassen, die schließlich zu einem ungesunden Stress, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf ein Urlaubs-Nichts mit neuem Stress. Das plötzliche Nichtstun bringt nicht die gewünschte Erholung und schon werden aus den ersten Urlaubstagen Krankheitstage. Weiterlesen

Präsentismus – krank am Arbeitsplatz

Arbeiten bis der Arzt kommt…

Das Verhalten von ArbeitnehmerInnen, trotz Krankheit am Arbeitsplatz zu erscheinen, nennt die Arbeitsmedizin „Präsentismus“ und ist bereits seit Jahren Thema in der Wirtschaft. Die Mitarbeiterinnen verordnen sich selbst Anwesenheitspflicht aus Angst um ihren Arbeitsplatz. Dies ist nicht wünschenswert, da die Mitarbeiter trotz körperlicher Anwesenheit nicht volle Leistung bringen können und damit die Produktivität sinkt sowie die Unfallgefahr ansteigt. Die durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen negativ beeinflusste Konzentrationsfähigkeit führt zu mehr Fehlern. Viele Arbeitgeber, aber auch Arbeitnehmer sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass die bloße Anwesenheit das Unternehmen viel teurer zu stehen kommt als das Auskurieren der Krankheit.

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Wohnen – gestern, heute und morgen…

Michael Kornhäusel arbeitet seit knapp 30 Jahren im Wohnhaus Casalgasse und ist seit über 25 Jahren Betriebsrat. Er wird im Herbst in das neue Wohnprojekt in Reininghaus wechseln und spricht über generationenübergreifendes Arbeiten, den familiären Charakter im Wohnbereich und Veränderungen als Motor.

 

Wann genau hast du angefangen, im Wohnhaus Casalgasse zu arbeiten?                                 

Das war im Juni 1991. Das Haus stand kurz vor der Eröffnung und wir haben davor im Rahmen eines Urlaubsturnus am Stubenbergsee eine Kennen lern-Zeit mit den zukünftigen Kundinnen verbracht.

Kannst du dich noch an eine besondere Situation in der Begleitungsarbeit mit Kundinnen erinnern?

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Small Talk – Kleine Gespräche mit großer Wirkung

Man trifft sich am Gang. Beim Kaffeeautomaten ist folgendes Gespräch zu hören: „Wie geht’s?“ „Danke, geht so.“ „Cooles T-Shirt.“ „Hab ich im Urlaub gekauft.“ „Wo warst du denn?“ „Eh nur daheim. Wollt mir den Reiseverkehr nicht antun.“ „Aha, verstehe.“ Schon sind wir mittendrin im Small Talk. Die Grundregel für diese kleine Kunstform besteht darin, sich seinem Gegenüber immer freundlich und aufmerksam zu präsentieren und nicht allzu verbindlich zu werden. Der Inhalt ist nebensächlich. Man möchte sich nur etwas näher kommen. Kurz: Small Talk ist das Schmiermittel des menschlichen Beisammenseins. Weiterlesen

…geh mal kurz auf Pause!

Hallo, liebe Kollegin, lieber Kollege…

Hast du heute schon mal eine Pause gemacht? In Zeiten, wo der Mensch neben seiner Arbeit facebooked, twittert, instagrammed oder anderen Reizen ausgesetzt ist, wird es immer wichtiger, mehrere kleine Pausen am Tag einzulegen. Wir nennen das Micropause. Dabei geht´s darum, Körper und Geist bewusst von belastenden Umwelteinflüssen wie Lärm, anstrengende Tätigkeiten oder Gesprächen zu befreien und einfach nur das zu tun, was wichtig ist: einatmen, ausatmen, Ruhe suchen, an nichts denken…

„Reden ist Silber“ – Kommunikation im Betreib

Information und Kommunikation beeinflusst unsere tägliche Arbeit stark und nimmt mehr Zeit in Anspruch als wir es wahrscheinlich wahrnehmen. Gute und effiziente Kommunikation erhöht den Informationsfluss und steigert die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter. Bei der Abhandlung einer Tätigkeit werden 80 Prozent für Kommunikation und 20 Prozent für effektives Handeln aufgebracht. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass 20 Prozent einer Arbeit 80 Prozent Kommunikation erfordern, um sie durchzuführen. Grund genug, um hier dieses Thema genauer zu durchleuchten.

Der Informationsfluss geschieht heutzutage auf mehreren Ebenen. Sei es der einfache Austausch im Gespräch unter Kollegen oder auch die E- Mail, die ein nicht wegzudenkendes Instrument für die Weitergabe von Informationen geworden ist. Wenn dann zwischendurch Telefongespräche geführt werden und man sich via Notizzettel das Wichtigste notiert, ist Kommunikation ohne Multitasking nur noch schwer möglich. Die Mitarbeiter werden mit immer mehr Informationen „überfüttert“ und können diese längst nicht mehr verarbeiten. Man fühlt sich überfordert und verzetteln sich im Informationsdschungel, weil man nicht mehr weiß, was relevant ist. Doch trotz dieser internen Informationsüberflutung herrscht bei den Beschäftigtet der Eindruck, nicht ausreichend und glaubwürdig informiert zu werden. Eine Studie dazu stellte fest, dass ein Mehr an Informationen und Medien zu einem Defizit an Informiertheit führt. Deshalb geht man in der modernen innerbetrieblichen Kommunikation wieder zurück zu alten Strategien, wie etwa „Weniger ist mehr“.

Zur E-mail… Weiterlesen

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