Kategorie: Aktuelles (Seite 1 von 10)

SWÖ Kollektivvertragsabschluss!

Mit einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,2 Prozent wurde in der 5. Verhandlungsrunde nach 17 intensiven Stunden ein Ergebnis erreicht, mit dem man zufrieden sein kann.

Zusätzlich zur Lohn- und Gehaltserhöhung wurde auf Druck der Gewerkschaften ein umfangreiches Arbeitszeitpaket geschnürt: Ein zusätzlicher Urlaubstag für alle ab zwei Jahren Betriebszugehörigkeit, Zuschläge fürs Einspringen, ein Anspruch auf Altersteilzeit, die Möglichkeit Umkleidezeit als Arbeitszeit zu werten sowie die Regelung der geteilten Dienste, welche künftig nur bei mindestens fünf Stunden Tagesarbeitszeit möglich sind. Bei den Dienstplänen wird die Planungssicherheit erhöht.

Dieser Abschluss zeigt die nötige Wertschätzung für die schwierige Arbeit im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Möglich war dieser Abschluss nur, weil unzählige KollegInnen mit ihren Streiks und Aktionen den Druck entsprechend erhöht haben. Dadurch ist dieser Abschluss unser aller Erfolg!

Gemeinsam stark! Euer #BRteam

weitere Infos unter https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_0.a/1342605959861/home/plus-3-2-mehr-lohn-und-gehalt-fuer-die-beschaeftigten-in-der-sozialwirtschaft-swoe

Info an alle KollegInnen!

Liebe KollegInnen!

Wir brauchen eure Unterstützung. Kommt`s vorbei, jede/r zählt!

(Zur Info: die Teilnahme an einer Betriebsversammlung ist als Dienstzeit zu werten)


4. Kollektivvertragsverhandlung mit der Sozialwirtschaft ohne Ergebnis

Aktionen, Betriebsversammlungen und erste Warnstreiks in den Betrieben

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) wurden in der Nacht zum 8. Februar nach 16 Stunden mangels brauchbarem Arbeitgeberangebot unterbrochen. Kommende Woche werden unverzüglich betriebliche Aktionen, weitere Betriebsversammlungen und erste Warnstreiks durchgeführt.

Das Angebot der Arbeitgeber für eine prozentuelle Lohn- und Gehaltserhöhung wurde von 2,5 Prozent auf 2,8 bis 3 Prozent erhöht. „Mit diesem Angebot lassen die Arbeitgeber die Wertschätzung gegenüber den 100.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft schmerzlich vermissen“, so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Reinhard Bödenauer.

Beim Thema Arbeitszeitverkürzung betreiben die Arbeitgeber Gesprächsverweigerung. „Gerade Bereiche wie die Pflege sind emotionale Schwerstarbeit. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich mehr Zeit für Erholung mehr als verdient“, so die Verhandlerin der Gewerkschaft vida, Michaela Guglberger.

Um 02.20 wurde die Verhandlung ohne Ergebnis abgebrochen. Das Angebot der ArbeitgeberInnen war unzureichend.

Unsere Antwort:

„Kommende Woche werden wir in Teilbereichen Arbeitsniederlegungen durchführen. Die Kolleginnen und Kollegen sind kampfbereit und die Streikfreigabe liegt bereits vor“, so die VerhandlerInnen. Konkret finden die Maßnahmen von 12. bis 14. Februar in den Betrieben statt.
Als Termin für eine weitere Kollektivvertragsverhandlung wurde der 18. Februar 2019 festgelegt.

Weiter Infos unter: https://www.gpa-djp.at/cms/A03/A03_0.a/1342605177917/home/4-kollektivvertragsverhandlung-mit-der-sozialwirtschaft-ohne-ergebnis

Betriebsversammlung

Im Zuge der KV-Verhandlungen lud das #BRteam zur Betriebsversammlung in die TWS-Kalvariengürtel und informierte die KollegInnen zum derzeitigen Stand der Dinge. Wir sind gespannt auf den nächsten Verhandlungstermin und bereit, für weitere Maßnahmen…

Lg, euer #BRteam

Breaking news!!!

Wer sich freispielen kann…kommt`s vorbei!

(Zur Info: die Teilnahme an einer Betriebsversammlung ist als Dienstzeit zu werten)

Infos zu den Kollektivvertragsverhandlungen SWÖ 2019

Keine Einigung in der dritten Runde!

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) wurde in der Nacht zum 31. Jänner nach 18 Stunden ergebnislos unterbrochen.

Forderungen der ArbeitnehmerInnen, BetriebsrätInnen und Gewerkschaften:

  • 6% Erhöhung auf KV Löhne und Gehälter und Zulagen, aber mindestens €150,-.
  • Die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Die vereinbarte Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten ist nicht zu reduzieren (das bedeutet für Vollzeitbeschäftigte weniger Stunden und für Teilzeitbeschäftigte mehr Einkommen).
  • Verbesserungen bei Dienstplanstabilitäten.
  • Bessere Regelungen für geteilte Dienste.
  • Regelung für PraktikantInnen.

Forderungen der Arbeitgeber (SWÖ)

  • alle Durchrechnungszeiträume auf 52 Wochen (1 Jahr) verlängern.
  • Erhöhung aller zuschlagsfreien Stunden im Durchrechnungszeitraum auf 48 Stunden für alle.
  • Verkürzung der 2tägigen wöchentlichen Ruhezeit für ArbeitnehmerInnen in 24 h Pflege- und Betreuungsbereichen.
  • Verschlechterung bei Arbeitsbereitschaft am Wochenende.
  • Einführung von Zeitschulden

Das Angebot der Arbeitgeber von 2,5 % auf KV Löhne und Gehälter halten wir für kein faires Angebot. Auch bei der Forderung nach der 6. Urlaubswoche gab es von der Arbeitgeberseite nur eine Ablehnung.

Wie geht es weiter?

Nachdem am 29. Jänner bereits mehrere Aktionen in den Hauptstädten der Bundesländer stattgefunden haben, geht es jetzt darum die KollegInnen in den Betrieben zu informieren. Deshalb finden in vielen Betrieben Betriebsversammlungen statt. Die vierte Kollektivvertragsverhandlung findet am 7. Februar statt.

Nähere Infos findest du unter: www.gpa-djp.at

Liebe Grüße, euer #BRteam

Auf zum Schifahren….

Gelassenheit – Der Weg durch die Mitte

Kennst du das auch? Eine Stimme wird laut oder ein Streit droht zu eskalieren. Wer wünscht sich da nicht, in emotinal geladenen Situationen ruhig und souverän zu bleiben? Manche Menschen beherrschen das spielend, bei anderen steigt der Puls, wenn sie nur an diese Begebenheiten denken. Wenn es uns zu viel wird, teilen wir aus. In diesen Fällen blockieren starke Emotionen unseren Verstand und verdrängen objektives Denken. So kommt es zu unbedachten Reaktionen oder irrationalem Verhalten, einem Wutausbruch. Danach kostet es uns sehr viel Zeit und Kraft, Kränkungen wieder auszubügeln. Denn eines ist klar: Die meisten Menschen bedauern hinterher ihre Aussetzer oder unfreundlichen Bemerkungen.

Aber was lässt uns ausrasten? Wenn uns die Contenance abhandenkommt, schreiben wir fälschlicherweise meist einem Akut-Ereignis die Schuld zu. Der Verlust von Gelassenheit ist aber selten ein plötzliches Ereignis. Er ist vielmehr die Folge eines Prozesses, während dessen sich Spannung über längere Zeit aufgebaut und angestaut hat. Irgendwann genügt der bekannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das Gehirn wähnt sich in einer Gefahrensituation und schaltet auf Alarm. Die Reaktionen, die dabei ausgelöst werden, sind vergleichbar mit denen des Neandertalers, der sich einem Angreifer gegenüber sah. Der Körper unterscheidet nicht, wodurch der Stress ausgelöst wurde. Stress ist Stress. Deshalb tun wir emotional annähernd das Gleiche wie unsere Vorfahren: Wir kämpfen oder fliehen.

Ein Mensch, der dabei ist, die Beherrschung zu verlieren, ist auch gegenüber Argumenten, gut gemeinten Tipps und Ermahnungen völlig immun. Klares Denken funktioniert niemals, wenn wir wie ein Dampfkessel kurz vor der Explosion stehen oder sehr aufgeregt sind. Mangelnde Gelassenheit schadet auf Dauer der Gesundheit. Deshalb gilt es, an dieser Stelle rechtzeitig die Kurve zu kriegen und die Spannung abzubauen.

Gelassenheit ist sehr unterschiedlich und individuell in unserer Persönlichkeit verankert. Manche Menschen verfügen über ein unaufgeregtes Naturell und sind weniger schnell emotional. Sie besitzen ein ruhiges Temperament, haben geringe Ansprüche und sind zufrieden mit dem, was ist. Manchmal bringt dies sogar einen Hang zu Trägheit und Gleichgültigkeit mit sich. Das Gegenteil sind aktive, ehrgeizige, zuverlässige und engagierte Menschen. Sie sind häufig sehr emotional, sensibel und perfektionistisch. Sie sind dafür anfälliger für Störungen und leichter aus der Ruhe zu bringen. Wir benötigen zum produktiven und kreativen Arbeiten ein angemessenes Verhältnis von Herausforderung und Entspannung. Wenn dabei ab und zu Stress aufkommt, ist das in der Regel kein Drama. Beim positiven Stress (Eu-Stress) erleben wir Vitalität, Enthusiasmus Optimismus, Stärkung unserer Arbeitsproduktivität und ein befriedigendes Gefühl. Dieser setzt jedoch eine begrenzte Dauer voraus. Solange wir unsere körperlichen Signale wahrnehmen, uns nicht überfordern und unsere Energiespeicher immer wieder auftanken, bleiben wir ausgeglichen und leistungsfähig.

Gelassenheit schafft Ordnung im Kopf und gibt uns die Fähigkeit, besonnen zu denken, zu handeln und zu kommunizieren. Dazu ist es wichtig, Aufgaben oder Schwierigkeiten mit Abstand aus der Entfernung zu betrachten. Durch diesen Helikopterblick weitet sich das Sichtfeld und Situationen können aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Darum empfehlen wir hier bei Stress:

Nimm`s gelassen!

Wir bleiben am Ball,

Christoph & Michael

Frohes FEST!!

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen ein frohes Fest und eine schöne Weihnachtszeit mit den Liebsten!

Wer das Bild oben kennt, der hat „unser Standpunkt“ bereits bekommen und ist somit von uns immer top informiert 🙂
Wer sich aber jetzt denkt „Oh, was ist das? Das will ich auch!“, sollte sich ganz schnell (im neuen Jahr – unsere Helga ist im wohlverdienten Urlaub) unter office@betriebsrat-lh.at anmelden, um „unser Standpunkt“ 4 Mal jährlich zu erhalten.

LG euer #BRTeam

P.S.: in dieser Ausgabe ist das gesamte neue Betriebsratsteam auf Seite 2 bis 3 🙂

Unsere Nikolofeier <3

Nicht nur die Kinder hatten einen riesen Spaß 🙂 Mit einem Klick auf das Bild kommst du zu den restlichen Fotos vom Abend. LG euer #BRTeam

« Ältere Beiträge

© 2019

Theme von Anders NorénHoch ↑