Autor: Michael Kornhaeusel

Präsentismus – krank am Arbeitsplatz

Arbeiten bis der Arzt kommt…

Das Verhalten von ArbeitnehmerInnen, trotz Krankheit am Arbeitsplatz zu erscheinen, nennt die Arbeitsmedizin „Präsentismus“ und ist bereits seit Jahren Thema in der Wirtschaft. Die Mitarbeiterinnen verordnen sich selbst Anwesenheitspflicht aus Angst um ihren Arbeitsplatz. Dies ist nicht wünschenswert, da die Mitarbeiter trotz körperlicher Anwesenheit nicht volle Leistung bringen können und damit die Produktivität sinkt sowie die Unfallgefahr ansteigt. Die durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen negativ beeinflusste Konzentrationsfähigkeit führt zu mehr Fehlern. Viele Arbeitgeber, aber auch Arbeitnehmer sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass die bloße Anwesenheit das Unternehmen viel teurer zu stehen kommt als das Auskurieren der Krankheit.

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Selbstreflexion

Selbstreflexion

Die Aufmerksamkeit nach innen

Eine der größten Fähigkeiten des Menschen ist jene zur Selbstreflexion. Soweit wir das heute wissen, ist der Mensch das einzige Lebewesen, das seine Aufmerksamkeit bewusst steuern kann und selbst entscheidet, wohin er seine Gedanken richtet. Er begreift, dass das, was man so sagt und tut, nicht unbedingt so sagen und tun muss. Er kann eingebrannte Gewohnheiten nicht nur ändern sondern sogar bleiben lassen. Und er kann zu der daraus resultierenden Erkenntnis kommen, dass das, was man eben sagt und tut, nicht unbedingt richtig ist, nur weil man selbst der Urheber davon ist. Allerdings machen wir heutzutage von dieser Fähigkeit immer seltener Gebrauch. Weiterlesen

2018

vom ICH zum WIR, vom WIR zum ICH……..

wir wünschen euch/uns ein spannendes Jahr 2018 mit interessanten Inhalten wie „Selbstreflexion“, „alternsgerechtes Arbeiten im Team“ und über Notwendigkeiten wie „Abgrenzungen im Rahmen unseres Arbeitsauftrages“ bis hin zu topaktuellen Themen wie „das Leben ist Veränderung“.

und eines wünschen wir euch/uns natürlich ganz besonders:

xund bleiben

wir bleiben am Ball

Christoph und Michael

Gesunde Teambesprechungen

Vier von fünf Kollegen ärgern sich durchschnittlich über Teambesprechungen, weil sie oftmals ineffektiv verlaufen und dabei Arbeitszeit in Anspruch nehmen. In manchen Fällen haben Teamsitzungen sogar die Tendenz aus dem Ruder zu laufen und geben den Teilnehmern das Gefühl von Langeweile und Frustration. Um hier zu vermeiden, dass daraus ein mühsamer Akt der Zeitverschwendung wird, ist es wichtig darüber nachzudenken, wie der grobe Ablauf eines Teammeetings eigentlich aussieht und ob sich dabei alle Teilnehmer gleichermaßen einbringen können.

Hier ein paar Klassiker von typischen Fehlern in einer Teamsitzung: Führungskräfte wie Mitarbeiter nutzen die Meetings als Bühne zur Selbstdarstellung und finden keinen Dialog auf Augenhöhe. Darüber hinaus werden Themen besprochen, die im Prinzip schon entschieden sind und nur scheinbar diskutiert werden. Oder noch schlimmer: Es wird nur viel diskutiert, aber keine Entscheidungen getroffen bzw. es werden Entscheidungen getroffen, aber nicht umgesetzt. Weiterlesen

Timeout Gesundheitskolumne 2017

Gutes neues Jahr und viel Gesundheit!

Hallo, Kollegin und Kollege…

Hast du auch den Eindruck, dass dieses Jahr mal wieder ziemlich schnell vergangen ist? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das letzte Weihnachten noch gar nicht so lange her ist. Naja, das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Weihnachtszeit nicht nur auf die Adventzeit beschränkt, sondern eigentlich schon früher beginnt. Der Handel beansprucht unseren Postkasten ja schon seit Oktober maßlos mit Flugblättern und Sonderangeboten, damit wir ja rechtzeitig unsere Weihnachtseinkäufe erledigen. Auch im Arbeitsalltag werden wir in dieser Zeit oftmals mit weihnachtlichem Organisationsaufwand überladen, sodass uns die „Besinnlichkeit“ des Festes zu den Feiertagen schon zum Hals raushängt.

Jetzt mal ehrlich, muss das denn sein? Allen voraus sollte diese Zeit doch dazu da sein, um sich rauszunehmen und sich der Winterzeit anzupassen. Die Natur legt im Winter eine Pause ein, also sollten wir das auch tun. So verlockend das Treiben an den Weihnachtsmärkten und Glühweinstandeln auch ist, so wichtig ist es auch in dieser Zeit Körper und Geist zu schonen.

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, sehen wir es vom Team „Time out“ als unseren Auftrag, das Thema Entschleunigung in den Mittelpunkt zu rücken und ein Bewusstsein für einen gesunden (Arbeits-)Alltag zu schaffen. Wir begleiten dich auch in diesem Jahr mit wertvollen Informationen zur Saison. Somit  wünschen wir dir einen guten Start ins neue Jahr. Bleib gesund!

 

Wir bleiben am Ball….

Liebe Grüße,

Christoph & Michael

Nach dem Urlaub ist vor der Arbeit

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Hallo, Kollegin und Kollege…

Hast du deinen Urlaub gut verbracht? Oftmals spielt ja das Wetter nicht mit oder das plötzliche Nichtstun im Urlaub bringt nicht die gewünschte Erholung. „Der Urlaub war super, nur die Erholung war nach den ersten drei Stunden am Arbeitsplatz wieder weg…“ ist auch so ein Klassiker, den man von KollegInnen immer wieder zu hören bekommt. Andere erwarten,  am ersten Urlaubstag auf Knopfdruck entspannt zu sein. Das gelingt selten und so stressen sich viele Menschen mit dem Gedanken, dass sie nicht schnell genug abschalten können. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf Urlaubnichts mit neuem Stress und schon sind die ersten Urlaubstage auch Krankheitstage. Laut einer Umfrage sagten 73 % der Befragten, daß sie erst eine Woche nach Ferienbeginn Urlaubsgefühle bekämen. Das ist bedenklich.

Stress treibt zunächst mal an, setzt Energie frei. Belastend wird er erst im Dauerzustand, wenn er an unseren Nerven zehrt und die ständige Ausschüttung von Hormonen wie Kortisol oder Adrenalin unser Immunsystem schwächt. Zufriedenheit dagegen entsteht, wenn Bedürfnisse auf Dauer erfüllt werden. Dann arbeiten langsam wirkende Hormone, wie Morphium und Endorphine.

Erst ganz schnell und dann immer langsamer. Der Erholungseffekt im Urlaub entspricht einer logarithmischen Kurve. Zwar empfehlen Fachleute stets, den Jahresurlaub nicht in allzu kleinen Häppchen zu zerteilen. An einem Stück sollte man ihn aber auch nicht nehmen. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Gelegenheit zum Regenerieren. Ein paar freie Tage können dabei durchaus hilfreich sein, denn gerade während weniger Tage fällt das Abschalten leichter. Es tut gut, sich vom Leistungsgedanken und von übersteigerten Erwartungen an den Urlaub zu verabschieden. Ein „sanfter“ Start nach dem Urlaub sollte man einplanen, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Gehen wir die Sache also wieder ruhig an und versuchen nicht wieder sofort, alles aufzuholen. Denn….Stress ist ein Denkfehler!

Wir bleiben am Ball….

Liebe Grüße, Christoph und Michael

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besser braungebrannt als ausgebrannt

Guten Tag, Kollegin und Kollege…

Hast du deinen heurigen Sommer schon verplant? Dazu gehört in jedem Fall der nötige Urlaub um die Batterien wieder aufzuladen. Multitasking, ständige Erreichbarkeit und die erhöhte Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes haben Stress, Erschöpfung und Unkonzentriertheit zur Folge und verlangen nach konstruktiven Urlaubspausen mit Erholungswert. Leider haben wir es in unserer Informationsgesellschaft zunehmend verlernt, nicht erreichbar zu sein. Wir haben uns schon so negativ konditioniert, dass wir bereits ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal eine Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben lassen, die schließlich in einen krankhaften Stress, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen führen kann.

Versuchen wir doch wieder vermehrt, den Blick aufs offene Meer zu richten oder die frische Bergluft zu genießen als in irgendein Display zu starren. Nützen wir die Urlaubszeit, um die Tage zu entschleunigen und produktiv unsere Akkus wieder aufzuladen. Ein Sonnenbad in vernünftigen Dosen hilft dabei und hebt die Stimmung. Wohlgemerkt,  auch im Schatten wird Vitamin D produziert und man wird braun. Deshalb sagen wir: „Besser braungebrannt als ausgebrannt“

Wir bleiben am Ball. Bis bald

Christoph & Michael

 

Nähere Infos gibt’s unter der Link-Empfehlung

„work@sozial – gute Arbeit braucht gute Bedingungen“

www-gpa-djp.at/cms/A03/A03_1.10.3

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