Hallo Kollegin und Kollege,

Kennst du das auch, wenn so ein verregneter Tag ganz schön aufs Gemüt schlägt? Laut Kalender hat der Hebst begonnen und die Tage werden kürzer. Liegen im Juni zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang über 17 Stunden, erleben wir im Dezember nur noch 8 Stunden Helligkeit. Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und Müdigkeit machen unseren Alltag schwer verdaulich. Die Ursache ist Lichtmangel.

In der Herbst- und Winterzeit muss unser Körper mit anderen Lichtverhältnissen klarkommen und deshalb entsteht, meist im November/Dezember dieser „Herbstblues“. Mediziner nennen das auch eine saisonal anhaltende Depression (kurz SAD), weil die Krankheit im Herbst/Winter auftritt und im nächsten Frühjahr wieder verschwindet. SAD ist aber nicht zu verwechseln mit einer „normalen“ Depression. Weniger Tageslicht führt im Gehirn zu einer verstärkten Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Das macht uns schlapp und müde. Darüber hinaus ist durch Lichtmangel die Serotoninproduktion gedämpft, welches unsere Stimmung beeinflusst.

Dem Herbstblues kann man aber schon mit einfachen Mitteln entgegenwirken. Meist genügt ein täglicher Spaziergang von einer halben Stunde, und das bei jedem Wetter. Selbst das Licht eines Regentages ist dreimal so stark wie die Innenbeleuchtung. Es wird über das Auge aufgenommen, direkt ins Gehirn transportiert und dadurch die „Gute-Laune-Produktion“ angeregt. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Die richten Nahrungsmittel machen uns immun gegen SAD. Beispielsweise reichen kleine Mengen Zucker oder Kohlenhydrate aus, um den Serotoninspiegel zu erhöhen.

Also ruhig einen kleinen Bissen von der Zartbitterschokolade nehmen und hinaus an die frische Luft! Denn, so grau die Tage durchs Fenster aussehen können, so bunt sind die Herbstfarben draußen im Park!

Wir bleiben am Ball….

Liebe Grüße, Christoph & Michael