Nach dem Urlaub ist vor der Arbeit

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Hallo, Kollegin und Kollege…

Hast du deinen Urlaub gut verbracht? Durch die Corona-Situation waren die Möglichkeiten ja eher begrenzt und man erwartet,  am ersten Urlaubstag auf Knopfdruck entspannt zu sein. Das gelingt selten und so stressen sich viele Menschen mit dem Gedanken, dass sie nicht schnell genug abschalten können. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf Urlaubnichts mit neuem Stress und schon sind die ersten Urlaubstage auch Krankheitstage. Laut einer Umfrage sagten 73 % der Befragten, dass sie erst eine Woche nach Ferienbeginn Urlaubsgefühle bekämen.

Stress treibt zunächst mal an, setzt Energie frei. Belastend wird er erst im Dauerzustand, wenn er an unseren Nerven zehrt und die ständige Ausschüttung von Hormonen wie Kortisol oder Adrenalin unser Immunsystem schwächt. Zufriedenheit dagegen entsteht, wenn Bedürfnisse auf Dauer erfüllt werden. Dann arbeiten langsam wirkende Hormone, wie Morphium und Endorphine.

Erst ganz schnell und dann immer langsamer. Der Erholungseffekt im Urlaub entspricht einer logarithmischen Kurve. Zwar empfehlen Fachleute stets, den Jahresurlaub nicht in allzu kleinen Häppchen zu zerteilen. An einem Stück sollte man ihn aber auch nicht nehmen. Körper und Geist brauchen mehrmals im Jahr Gelegenheit zum Regenerieren. Ein paar freie Tage können dabei durchaus hilfreich sein, denn gerade während weniger Tage fällt das Abschalten leichter. Es tut gut, sich vom Leistungsgedanken und von übersteigerten Erwartungen an den Urlaub zu verabschieden. Ein „sanfter“ Start nach dem Urlaub sollte man einplanen, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Gehen wir die Sache also wieder ruhig an und versuchen nicht wieder sofort, alles aufzuholen. Denn….Stress ist ein Denkfehler!

Wir bleiben am Ball….

 

Geregelt….!

 

Die neue Pausenregelung für den Wohnbereich wurde zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat vereinbart und ist nun in einer neuen Betriebsvereinbarung verankert. Hierbei handelt es sich um eine bezahlte Pause, die vom Nachmittagsdienst (im Zusammenhang mit einer Nachtbereitschaft) konsumiert wird und nicht aufgezeichnet werden muss. Gültig mit Juli 2020. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich einfach bei uns.

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Abgrenzung im Job

Wenn ein „NEIN“ zum „JA“ wird…

Viele Beschäftigte arbeiten auch ohne Anweisung bis spätabends und am Wochenende, gehen krank zur Arbeit, verzichten auf Pausen und sind ständig erreichbar. Für Erholung, Hobbys, Freunde und Familie bleibt ihnen dadurch wenig Zeit. Warum tun sie das? Sie benehmen sich wie selbständige Unternehmer, bei denen nur der Erfolg die berufliche Existenz sichert. Wer sich gedanklich nicht von seiner Arbeit lösen kann, der leidet eher an Schlafstörungen, Erschöpfung und anderen Belastungssymptomen. Doch stopp! Wem es gelingt, Gedanken an die Arbeit nach dem Feierabend aus dem Kopf zu verbannen und von seiner Rolle im Job Abstand zu nehmen, der leistet im Beruf mitunter mehr. Kurz, wer sich abgrenzen kann, der arbeitet anschließend besser.

Bei der Abgrenzung geht es darum, die eigenen Grenzen zu bestimmen und zu definieren, selbst zu entscheiden, wie weit man gehen möchte. Denn jeder Mensch hat solche Grenzen, allerdings sind diese nicht allgemein gültig, sondern individuell. Und es ist gar nicht so leicht standhaft zu bleiben, wenn andere Menschen sich über die eigenen Grenzen hinwegsetzen. Das kann dann passieren, wenn man die eigenen Grenzen nicht kennt, oder sie zwar kennt, aber nie klar artikuliert hat. Die eigenen Grenzen nicht zu kennen kann beispielsweise bedeuten, dass man die zigste Zusatzschicht in diesem Monat übernimmt, obwohl man eigentlich schon seit Wochen urlaubsreif ist. Das Gefühl der Müdigkeit wird einfach beiseite geschoben und man nimmt seine eigenen Bedürfnisse nicht ernst. Weiterlesen

Besser braungebrannt als ausgebrannt

Na, schon Pläne für diesen Sommer? Egal, was du in Zeiten von Corona vorhast, im Urlaub gehören die Batterien wieder aufgeladen. Multitasking, ständige Erreichbarkeit und die erhöhte Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes haben Stress, Erschöpfung und Unkonzentriertheit zur Folge und verlangen nach konstruktiven Urlaubspausen mit Erholungswert. Leider haben wir es in unserer Informationsgesellschaft zunehmend verlernt, nicht erreichbar zu sein. Wir sind zeitweise schon so negativ konditioniert, dass wir ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal eine Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben lassen, die schließlich zu einem ungesunden Stress, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Manchmal reagiert der Körper beim Umschalten von Turbohektik auf ein Urlaubs-Nichts mit neuem Stress. Das plötzliche Nichtstun bringt nicht die gewünschte Erholung und schon werden aus den ersten Urlaubstagen Krankheitstage. Weiterlesen

Zur Info für euren Urlaub…

Einreisebestimmungen

Mit 27.7.2020 sind – wie angekündigt – Verschärfungen für die Einreise nach Österreich in Kraft getreten.Arbeitnehmer/innen, die von einem Auslandsurlaub in einem Risikogebiet heimkehren, müssen mit Folgendem rechnen:

a)    Dass sie ein ärztliches Zeugnis vorzuweisen haben (der darin bestätigte durchgeführte molekularbiologische Test darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen).
b)    Dass sie, wenn ein solches Zeugnis nicht vorliegt, eine 10-tägige selbstüberwachte Quarantäne antreten müssen.
c)    Dass sie, sofern eine Testung im Ausland nicht möglich ist, binnen 48 Stunden einen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 zu veranlassen und bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses eine selbstüberwachte Quarantäne anzutreten haben.

Für welche Urlaubsländer das gilt, ist durch Verordnung BGBl II 336/2020 samt Anhängen geregelt. Auf der Homepage des Außenministeriums findet sich eine aktualisierte Liste der Gebiete mit Reisewarnung. 

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Verlängert…!

Unsere Betriebsvereinbarung „Papatage“ wurde bis 2023 verlängert. Dabei handelt es sich um die Regelung einer Dienstfreistellung von Vätern nach der Geburt eines Kindes. Die Tage (5 Arbeitstage) sollen es dem Vater ermöglichen, sich intensiv um die Betreuung des Neugeborenen und der Mutter zu sorgen und die Beziehung zum Kind zu vertiefen.

BV Papatage

Präsentismus – krank am Arbeitsplatz

Arbeiten bis der Arzt kommt…

Das Verhalten von ArbeitnehmerInnen, trotz Krankheit am Arbeitsplatz zu erscheinen, nennt die Arbeitsmedizin „Präsentismus“ und ist bereits seit Jahren Thema in der Wirtschaft. Die Mitarbeiterinnen verordnen sich selbst Anwesenheitspflicht aus Angst um ihren Arbeitsplatz. Dies ist nicht wünschenswert, da die Mitarbeiter trotz körperlicher Anwesenheit nicht volle Leistung bringen können und damit die Produktivität sinkt sowie die Unfallgefahr ansteigt. Die durch körperliche und geistige Beeinträchtigungen negativ beeinflusste Konzentrationsfähigkeit führt zu mehr Fehlern. Viele Arbeitgeber, aber auch Arbeitnehmer sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass die bloße Anwesenheit das Unternehmen viel teurer zu stehen kommt als das Auskurieren der Krankheit.

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