Verteilungsgerechtigkeit – für die Vielen, nicht die Wenigen

In Österreich ist es über die vergangenen Jahrzehnte besser als in den meisten anderen Industrieländern gelungen, einen hohen Lebensstandard für die breite Bevölkerung zu sichern. Dazu beigetragen haben u.a. der gut ausgebaute Wohlfahrtsstaat sowie kollektivvertragliche Lohnerhöhungen für die ArbeitnehmerInnen. Davon profitieren nicht nur die einzelnen ArbeitnehmerInnen, sondern die gesamte Gesellschaft.

Eine hohe Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen schwächt auch den sozialen Zusammenhalt und gefährdet die Demokratie. Daher gilt es auch in Zukunft den erkämpften Wohlstand für alle zu verteidigen und den Wohlfahrtsstaat weiterzuentwickeln und auszubauen. Die in der Broschüre vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von einer stärkeren Beteiligung der SpitzenverdienerInnen an der Finanzierung des Gemeinwesens, über eine faire Bezahlung von Männern und Frauen bis zur Bekämpfung von Armut durch sozialpolitische Maßnahmen.

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Arbeitszeiten im Fokus – Daten, Gestaltung, Bedarfe

Eine aktuelle FORBA-Broschüre gibt Einblicke in die vielen unterschiedlichen Aspekte von Arbeitszeit: EU-Vergleiche der wöchentlichen und jährlichen Arbeitszeiten, Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern, innovative Modelle der Arbeitszeitverkürzung, Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern sind u.a. Themen dieses Heftes.

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Gewerkschaften und Arbeitgeber einigen sich auf Zusatzkollektivvertrag

ArbeitnehmerInnen, die aufgrund von Bestimmungen in einem Gesetz oder einer Verordnung einen Testnachweis vorlegen müssen, werden für die Zeit des Testens sowie der An- und Abreise zum bzw. vom Test bezahlt von der Arbeit freigestellt. Das gilt auch, wenn keine gesetzliche Verpflichtung vorliegt, sondern die Testung auf Wunsch des Arbeitgebers vereinbart wird.

Bei dauerhaftem Tragen eines Mundnasenschutzes wurde vereinbart, dass nach drei Stunden eine zehnminütige Abnahme der Maske ermöglicht werden muss.

Dieser Kollektivvertrag tritt am 22.02.2021 in Kraft und gilt bis 31.12.2021. Genaue Infos findest du hier.

SWÖ-KV Zusatzvertrag

Achtung: Umfrage!

Unsere internationale Vereinigung im Gesundheit- und Sozialbereich UNI GLOBAL SOCIAL erhebt, wie es Pflegekräften an vorderster Front im Sozialbereich weltweit geht. Dabei streben wir gemeinsam mit UNI GLOBAL SOCIAL eine repräsentative Anzahl von Antworten von jedem Kontinent an. Die Ergebnisse fließen in unsere Arbeit ein, und wir haben die Möglichkeit, dort wo es den Beschäftigten in diesem Bereich gut geht, nach zu fragen, was gute Arbeitsbedingungen ausmacht.

(Bitte entschuldigt die manchmal holprige deutsche Sprache – aber diese Umfrage läuft auf der ganzen Welt und musste in viele Sprachen übersetzt werden.)

Start der Umfrage

Arbeiten im Homeoffice bekommt in Zukunft neue, klare Spielregeln.

Bislang hat es für das Arbeiten im Homeoffice – bis auf wenige Ausnahmen – keine eigenen Regelungen gegeben. Das ändert sich jetzt: Arbeiten im Homeoffice in Österreich bekommt in Zukunft neue, klare Spielregeln. Darauf haben sich die Sozialpartner und die Bundesregierung jetzt geeinigt.

Einen guten Überblick  zum Thema Home Office mit grundsätzlichen Infos findest du unter https://www.gpa.at/meine-situation/ich-arbeite-im-homeoffice

und die neue Regelung per Video unter

 

 

„Reden ist Silber“ – Kommunikation im Betrieb

Information und Kommunikation beeinflusst unsere tägliche Arbeit stark und nimmt mehr Zeit in Anspruch als wir es wahrscheinlich wahrnehmen. Gute und effiziente Kommunikation erhöht den Informationsfluss und steigert die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter. Bei der Abhandlung einer Tätigkeit werden 80 Prozent für Kommunikation und 20 Prozent für effektives Handeln aufgebracht. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass 20 Prozent einer Arbeit 80 Prozent Kommunikation erfordern, um sie durchzuführen. Grund genug, um hier dieses Thema genauer zu durchleuchten.

Der Informationsfluss geschieht heutzutage auf mehreren Ebenen. Sei es der einfache Austausch im Gespräch unter Kollegen oder auch die E- Mail, die ein nicht wegzudenkendes Instrument für die Weitergabe von Informationen geworden ist. Wenn dann zwischendurch Telefongespräche geführt werden und man sich via Notizzettel das Wichtigste notiert, ist Kommunikation ohne Multitasking nur noch schwer möglich. Die Mitarbeiter werden mit immer mehr Informationen „überfüttert“ und können diese längst nicht mehr verarbeiten. Man fühlt sich überfordert und verzetteln sich im Informationsdschungel, weil man nicht mehr weiß, was relevant ist. Doch trotz dieser internen Informationsüberflutung herrscht bei den Beschäftigten der Eindruck, nicht ausreichend und glaubwürdig informiert zu werden. Eine Studie dazu stellte fest, dass ein Mehr an Informationen und Medien zu einem Defizit an Informiertheit führt. Deshalb geht man in der modernen innerbetrieblichen Kommunikation wieder zurück zu alten Strategien, wie etwa „Weniger ist mehr“.

Zur E-mail… Weiterlesen

Impfung – Plan geändert

Das nationale Impfgremium legt aktualisierte Priorisierung für Covid-19- Impfungen vor.

Menschen mit Behinderungen, die von der Behindertenhilfe begleitet werden, sowie jene mit persönlicher Assistenz werden ebenfalls in Phase 1 geimpft. Auch Personal, das Menschen direkt unterstützt (etwa mobile Pflege, Krankenpflege, 24-Stunden-Pflege, persönliche Assistenz von Menschen mit Behinderungen), soll in dieser Phase geimpft werden, informierte das Gesundheitsministerium in einer Aussendung.

Die genaue Meldung gibt’s hier:

Pendlerbeihilfe 2020

Wenn man auf den Pendelverkehr angewiesen ist, da der Arbeitsplatz von daheim weiter entfernt ist, kann das ganz schön ins Geld gehen. Oftmals sind die Kosten höher, als es die Pendlerpauschale ausgleicht. Darum gibt es von der Arbeiterkammer und dem Land Steiermark eine Förderung für alle ArbeitnehmerInnen, die sogenannte „Pendlerbeihilfe“. Nähere Informationen dazu findest du hier.

Einfach das Formular ausfüllen und einreichen! Bei Fragen, melde dich gern bei uns im #BRbüro!

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