Nanu, da tut sich ja was!


Vor 10 Monaten haben wir im Sozialbereich eine #Warnstreik in vielen Unternehmen durchgeführt und dadurch maßgeblich unsere GewerkschaftsvertreterInnen bei den Kollekitvvertragsverhandlungen unterstützt!
📅 Heute treten 27.000 Metaller in den #Warnstreik, um eine faire Entlohnung durchzusetzen! Lasst uns unsere KollegInnen über Bereiche hinweg tatkräftig unterstützen 💪
Die Verhandlungen der Metaller haben zudem einen riesigen Einfluss auf das Ergebnis 📈 unserer Verhandlungen, die im Dezember starten! #vivaGewerkschaft #BRinformiert LG euer #BRTeam

 

https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5528009/Ab-heute_27000-steirische-Metaller-treten-in-Warnstreiks?fbclid=IwAR1rYeswgb7eWPBJ-R201hnASrGwYFP62vY52vQ25YWoR_BYCrQCa0qbQHM

Juhuu… unsere Nikolofeier ist fix!!

 

und die Einladung zur Weihnachtsfeier folgt nächste Woche 😉

 

LG euer #BRTeam

„Reden ist Silber“ – Kommunikation im Betreib

Information und Kommunikation beeinflusst unsere tägliche Arbeit stark und nimmt mehr Zeit in Anspruch als wir es wahrscheinlich wahrnehmen. Gute und effiziente Kommunikation erhöht den Informationsfluss und steigert die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter. Bei der Abhandlung einer Tätigkeit werden 80 Prozent für Kommunikation und 20 Prozent für effektives Handeln aufgebracht. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass 20 Prozent einer Arbeit 80 Prozent Kommunikation erfordern, um sie durchzuführen. Grund genug, um hier dieses Thema genauer zu durchleuchten.

Der Informationsfluss geschieht heutzutage auf mehreren Ebenen. Sei es der einfache Austausch im Gespräch unter Kollegen oder auch die E- Mail, die ein nicht wegzudenkendes Instrument für die Weitergabe von Informationen geworden ist. Wenn dann zwischendurch Telefongespräche geführt werden und man sich via Notizzettel das Wichtigste notiert, ist Kommunikation ohne Multitasking nur noch schwer möglich. Die Mitarbeiter werden mit immer mehr Informationen „überfüttert“ und können diese längst nicht mehr verarbeiten. Man fühlt sich überfordert und verzetteln sich im Informationsdschungel, weil man nicht mehr weiß, was relevant ist. Doch trotz dieser internen Informationsüberflutung herrscht bei den Beschäftigtet der Eindruck, nicht ausreichend und glaubwürdig informiert zu werden. Eine Studie dazu stellte fest, dass ein Mehr an Informationen und Medien zu einem Defizit an Informiertheit führt. Deshalb geht man in der modernen innerbetrieblichen Kommunikation wieder zurück zu alten Strategien, wie etwa „Weniger ist mehr“.

Zur E-mail…

Der Vorteil einer Weitergabe von Information via E-Mail liegt auf der Hand: mit geringem Aufwand erreicht man eine Vielzahl an Empfängern und kann Informationen somit schnell und bequem verbreiten. Doch für den Informationsfluss ist sie sowohl Segen als auch Fluch. Denn genau aus dieser Bequemlichkeit heraus wird vieles nur noch über E-Mail kommuniziert. Die dadurch entstehende Informationsüberflutung führt einerseits zu einer Unübersichtlichkeit im Posteingang und erfordert einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand für die Bearbeitung. Um hier eine Nachvollziehbarkeit zu schaffen, ist es grundsätzlich wichtig, E-Mail-Texte kurz zu schreiben und darauf zu achten, dass die Kerninformation vollständig und verständlich verfasst wird. Oft ist die E-Mail zwar die einfachste, aber nicht die sinnvollste Art, Informationen fließen zu lassen.

Im persönlichen Gespräch…

Wenige Dinge sind so befriedigend wie ein offenes und tiefgehendes Gespräch mit einem anderen Menschen. Gute zwischenmenschliche Kommunikation fühlt sich prima an. Auf der anderen Seite erzeugt misslungene Kommunikation Stress und Schmerz. Wie gut und effizient wir kommunizieren können, beeinflusst unser Leben also tiefgehend. Wer gut kommunizieren kann, hat es im Leben einfacher.

Deshalb achten wir doch darauf, wie bzw. wie viel wir reden. Befolgen wir die einfachen Regeln der Kommunikation, indem wir darauf Wert legen, miteinander respektvoll und wertfrei zu sprechen. Unterhalten wir uns doch wieder mal über banale Dinge um die Stimmung zu lockern und wichtige Themen nicht zu „zerreden“. Selbst aus einem harmlosen Smalltalk kann ein tiefgründiges Gespräch entstehen.

Beim Telefonieren…

Oftmals sind Telefongespräche ein akutes Mittel, um Information schnell zu bekommen oder weiterzugeben. Hierbei ist im Wesentlichen zu bedenken, dass Gesprächspartner nicht persönlich vor einem stehen und jegliche Fehler in der Artikulation zu Missverständnissen führen kann. Darum ist es wichtig, eine Unterhaltung am Telefon frei von Emotionen zu führen und das bestehende Thema sachlich zu behandeln. Wenn man das Gefühl hat, für das Gespräch nicht optimal informiert zu sein oder nicht die notwendige Information zu erhalten, ist es oft besser, gleich zu reagieren und das Gespräch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Wichtiges sollte man notieren, in Ruhe nochmals durchdenken und eventuell an die betreffende Person weiterleiten. Gut geführte Telefongespräche erzeugen in kurzer Zeit einen hohen Informationsfluss und hinterlassen einen kompetenten Eindruck.

Abschließend soll noch erwähnt werden, dass Kommunikation immer stattfindet. Sie betrifft uns alle und jeder einzelne trägt dazu bei, wie gut Informationen dadurch transportiert werden. Die Qualität des Informationsflusses hat auch nichts mit dem Intellekt, dem Dienstgrad oder den verschiedenen Persönlichkeiten zu tun. Wichtig ist das Zwischenspiel von dem, was wir reden und wie wir zuhören. Eine große Portion Authentizität in unserer Art zu sprechen und ein offenes Signal, dem Anderen zuhören zu wollen erleichtert uns den Austausch und bewirkt ein angenehmeres und konstruktiveres Miteinander. Also, reden wir los!

Wir bleiben am Ball…

Liebe Grüße, Christoph & Michael

++ BREAKING++ Wahlergebnis Betriebsratswahl 2018

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die uns ihre Zustimmung und ihr Vertrauen geschenkt haben!

Wir freuen uns besonders darüber, dass – obwohl es schlussendlich keine zweite Liste gab – soviele Personen zur Wahl gegangen sind und damit ein deutliches Zeichen der Unterstützung und Anerkennung unserer Arbeit gegeben haben! Das erlaubt uns den Rückschluss, dass sich viele KollegInnen und Kollegen von uns gut vertreten fühlen und unsere Arbeit als positiv bewerten.
Mit diesem Ergebnis im Rücken wird es unser Auftrag sein, unsere Vertretung weiter zu verstärken und immer die unterstützende Kraft für alle Beschäftigten der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH zu sein!

LG euer #BRTeam

– das Wahlergebnis im Detail

– die Beilage zum Wahlergebnis

– das Wahlergebnis der Wahl zur Behindertenvertrauensperson

„Mit Traditionen soll man nicht brechen“ – denkt sich das WH Voitsberg…

… und gewinnt zum wiederholten Mal in Folge unser legendäääres Kegelturnier! Wenngleich zwischenzeitlich das Team A+ in Führung lag. Der Pokal ist demnach wieder in die Weststeiermark gekommen – wir gratulieren von ganzem Herzen <3
LG euer #BRTeam

Die gesamten Fotos findet ihr in der Galerie (passwortgeschützt). Zu finden ist die Galerie in den Reitern oben oder mit einem einfachen Klick auf das Siegerfoto!
Falls das Passwort in Vergessenheit geraten ist, kann man es einfach unter office@betriebsrat-lh.at bei Helga Greiderer anfordern.

Wir gehen zur Wahl :)

Abgrenzung im Job

Wenn ein „NEIN“ zum „JA“ wird…

Viele Beschäftigte arbeiten auch ohne Anweisung bis spätabends und am Wochenende, gehen krank zur Arbeit, verzichten auf Pausen und sind ständig erreichbar. Für Erholung, Hobbys, Freunde und Familie bleibt ihnen dadurch wenig Zeit. Warum tun sie das? Sie benehmen sich wie selbständige Unternehmer, bei denen nur der Erfolg die berufliche Existenz sichert. Wer sich gedanklich nicht von seiner Arbeit lösen kann, der leidet eher an Schlafstörungen, Erschöpfung und anderen Belastungssymptomen. Doch stopp! Wem es gelingt, Gedanken an die Arbeit nach dem Feierabend aus dem Kopf zu verbannen und von seiner Rolle im Job Abstand zu nehmen, der leistet im Beruf mitunter mehr. Kurz, wer sich abgrenzen kann, der arbeitet anschließend besser.

Bei der Abgrenzung geht es darum, die eigenen Grenzen zu bestimmen und zu definieren, selbst zu entscheiden, wie weit man gehen möchte. Denn jeder Mensch hat solche Grenzen, allerdings sind diese nicht allgemein gültig, sondern individuell. Und es ist gar nicht so leicht standhaft zu bleiben, wenn andere Menschen sich über die eigenen Grenzen hinwegsetzen. Das kann dann passieren, wenn man die eigenen Grenzen nicht kennt, oder sie zwar kennt, aber nie klar artikuliert hat. Die eigenen Grenzen nicht zu kennen kann beispielsweise bedeuten, dass man die zigste Zusatzschicht in diesem Monat übernimmt, obwohl man eigentlich schon seit Wochen urlaubsreif ist. Das Gefühl der Müdigkeit wird einfach beiseite geschoben und man nimmt seine eigenen Bedürfnisse nicht ernst.

Doch warum fällt uns die Abgrenzung im Job häufig so schwer? Neben persönlichen Voraussetzungen wird vor allem die geschlechtsspezifische Erziehung dafür verantwortlich gemacht. Frauen haben gefälligst eine soziale Ader zu haben, das heißt, sie müssen sich kümmern, hilfsbereit, nett und freundlich sein. Demgegenüber wird allzu energisches Auftreten tendenziell als unweiblich betrachtet, Höflichkeit und Bescheidenheit hingegen gefördert. Bei Männern liegt es häufig daran, dass sie oftmals nicht fähig sind, sich ihre eigenen Grenzen zu stecken und ein schlechteres Gespür dafür haben, wann ein gewisses Limit erreicht ist. Das führt im Umkehrschluss zu Problemen, wenn sich diese Personen abgrenzen wollen. Hauptsache, die Aufgaben werden erledigt.

Mitarbeiter werden heutzutage in ihrer Arbeit weniger stark kontrolliert, sondern eher am Ergebnis gemessen, etwa an der Erreichung von Zielen. Sie müssen die fachliche Arbeit qualitativ hochwertig erledigen und gleichzeitig darauf achten, dass sich diese für den Betrieb rentiert. Es zählt nicht mehr der persönliche Einsatz der Beschäftigten, sondern nur noch das Ergebnis. Wie der Mitarbeiter die oft hohen Ziele erreichen sollen, bleibt meist unberücksichtigt. Diese Bedingungen fordern eine klare Haltung, nämlich zu sich selbst. Denn nur durch ein klares Nein stellt man sicher, dass dieses auch akzeptiert wird. Jedes Nein sollte immer auch ein bewusstes Ja beinhalten – und zwar zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Wenn wir also unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, wie und wieso sollte es dann unser Umfeld tun?

Viele definieren sich durch ihren Beruf und suchen die Bestätigung in ihrer Arbeit. Heutzutage ist man regelrecht dazu verpflichtet zu verkünden, dass einem der Beruf irrsinnig viel Spaß macht. Wir sollten den Ball etwas flacher halten und akzeptieren, dass der Beruf manchmal auch einfach nur ein Broterwerb ist. Selbst Menschen, für die Beruf und Berufung dasselbe ist, müssen lernen, auch mal Nein zum Chef zu sagen. Ein nüchterneres Verhältnis zur Arbeit würde uns gut tun. Also dann: Ab in den Feierabend!

Wir bleiben am Ball…

Liebe Grüße, Christoph & Michael

3×3=6? Schuldienste im Fokus

Schulstart ist!

Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, auch für unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Schuldiensten, die eine ganz wichtige Aufgabe haben: Inklusion zu leben und die SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen im Unterricht zu begleiten.

Leider werden diese Dienste vom Land Steiermark nicht ausreichend finanziert. Der Stundensatz, den die Lebenshilfe z.B. für die Schulassistenz bekommt, beträgt €24,50. Viel zu wenig, um ausfallende Stunden, Teamsitzungen, Supervision, … kostendeckend zu finanzieren. Das muss sich ändern!

Meine Echtkostenberechnung mit allen Ansprüchen aus Bundes- und Landesgesetzen, aus dem Kollektivvertrag und den Betriebsvereinbarungen haben ergeben, dass sich der Stundensatz knapp über € 28.- bewegen müsste. Nur so kann die Lebenshilfe den Dienst kostendeckend anbieten. Dabei habe ich noch nicht berücksichtigt, dass die KollegInnen für ihre wertvolle Arbeit mehr als die Verwendungsgruppe 4 des SWÖ Kollektivertrages verdienen müssten.

Vor der Urlaubszeit hatte ich die Möglichkeit, mehrere Gespräche mit den zuständigen BeamtInnen im Land zu führen. Bei diesen Terminen war es mir möglich, die Leistungen und Rahmenbedingungen unserer KollegInnen in den Schuldiensten darzulegen, um deutlich zu machen, dass es eine Erhöhung geben muss. Vor allem die Tatsache, dass die ausfallende Stunden nicht bezahlt werden und die Teamsitzungen zu Lasten aller gehen, wurde ernsthaft diskutiert.

Es wird nicht Geld über die Schuldienste regnen, aber die Taktik der kleinen Schritte kann uns weiter bringen. Mir ist wichtig die Gesprächsbasis aufrecht zu erhalten, sachlich aber bestimmt das Thema anzugehen und meinungsbildend zu sein, damit die Kolleginnen und Kollegen jene Rahmenbedingungen in der Arbeit vorfinden, die sie auch verdienen.

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen einen schönen Schulstart.

Mit kollegialen Grüßen
Monika Fließer

gilt bis August 2023 – unsere neue Betriebsvereinbarung

Eingewechselt! Helga Lukas kommt für Christoph Zeiselberger

Für genau 10 Monate wird Helga Lukas ins Betriebsratsbüro wechseln. Sie kommt aus der Werkstätte Karlschacht und wird ab 01. September ihre neue Aufgabe als Betriebsrätin ausführen.
Christoph Zeiselberger ist ab 01. September 2018 bis Ende Juli 2019 in Wien auf der Sozialakademie der Bundesarbeiterkammer in Ausbildung.

LG euer #BRTeam

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